Stiftung Transfusionsmedizin und Immunhämatologie

Die DGTI hat vor 20 Jahren die gemeinnützige Stiftung Transfusionsmedizin und Immunhämatologie etabliert. Der Zweck dieser Stiftung ist die Förderung der Forschung auf den Gebieten der Transfusionsmedizin oder Immunhämatologie.

Die Stiftung fördert auf Antrag wissenschaftliche Projekte, die „in gemeinnützigen Einrichtungen bzw. durch juristische Personen des öffentlichen Rechts“ durchgeführt werden. Ziel ist es, für einen begrenzten Zeitraum die Durchführung eines Projektes zu ermöglichen. In Frage kommt etwa eine Finanzierung, um die Machbarkeit eines Projektes oder „Proof of principle“ zu klären, als Voraussetzung für eine Förderung durch andere Institutionen. Eine Förderung über einen längeren Zeitraum ist in der Regel nicht möglich.

Der Umfang eines möglichen Förderrahmens wird durch den jährlichen (begrenzten) finanziellen Ertrag der Stiftung bestimmt. Daher können leider langfristige Projekte mit umfangreichen Personalkosten oder Großgeräte nicht beantragt werden. Die geförderten Projekte müssen sich an dem Stiftungszweck orientieren. Mit der Bewilligung einer Förderung übernimmt der Antragsteller einige Pflichten, insbesondere die Pflicht zur Vorlage eines Zwischen- und Abschlussberichtes sowie von Belegexemplaren der aus dem geförderten Projekt hervorgehenden wissenschaftlichen Publikationen und eines Verwendungsnachweises, aus dem die sachgemäße Verwendung der Mittel hervorgeht.

Anträge an die Stiftung sind an den Vorstand der Stiftung zu richten und sollen sich im Prinzip an den Regeln für DFG-Anträge orientieren. Dazu gehört eine Gliederung des Antrags in folgende Abschnitte: Stand der Wissenschaft, eigene Fragestellung und Vorarbeiten, Programm und Ziel des Projektes, Aufstellung und Begründung der beantragten Mittel und deren Verwendungszweck, Einschätzung der Bedeutung des Projektes, Machbarkeit und Erfolgsaussichten. Eine Förderung von Projekten, die bereits durch andere Drittmittelgeber gefördert werden, ist nicht möglich.

Gefördert werden können unterschiedliche Arten von Projektmitteln einschließlich Personal (für begrenzte Dauer), Geräte, Laboraufenthalte von Nachwuchswissenschaftlern als Stipendiaten zur Erlernung oder Durchführung spezieller Techniken oder Sachmittel für Reagenzien und andere Materialien. Die Entscheidung über eine Förderung orientiert sich an der Begründung im Antrag und der Relevanz der Projekte unter Berücksichtigung der Mittel, welche der Stiftung im Projektzeitraum voraussichtlich zur Verfügung stehen

Die erzielten Ergebnisse der geförderten Projekte sind der Fachöffentlichkeit zugänglich zu machen in der üblichen Form als Publikation und Tagungsbeiträge. Auf die Förderung des Projektes durch die Stiftung Transfusionsmedizin und Immunhämatologie ist in den Veröffentlichungen und bei Vorträgen ausdrücklich hinzuweisen.

Anschrift des derzeitigen Stiftungs-Vorstandes (Stand Februar 2018):

Prof. Dr. Reinhard Burger

Robert Koch-Institut

Nordufer 20

13353 Berlin

Tel.: 030-18754-2001

Fax: 030-18754-2602

Mail: BurgerR@rki.de

 

Prof. Dr. Marcell Heim

Institut für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie mit Blutbank

Universitätsklinikum Magdeburg

Leipziger Str. 44

39120 Magdeburg

Mail: Marcell.Heim@med.ovgu.de